[Rezension] Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moses

 

inhalt

In diesem Buch geht es um Louisa, eine junge Frau, die gerade ihren Job verloren hat. Sie wohnt noch bei ihrer Familie, und da dort alles ein wenig chaotisch zugeht und sie momentan Hauptverdiener ist, sucht sie händeringend nach einer neuen Stelle. Über eine Arbeitsvermittlung nimmt sie aus der Verzweiflung heraus einen Job als Pflegerin eines Tetraplegikers, Will Traynor, an.
Sie hat in diesem Beruf keinerlei Erfahrungen und anfangs läuft vieles schief, aber mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Beziehung.

meinung

Dieses Buch habe ich an nur einem Tag verschlungen.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, teilweise war das Buch echt wahnsinnig witzig, hat aber dennoch nie seine Tiefgründigkeit verloren. Das Ende war vorhersehbar, was ich allerdings nicht schlimm fand, weil es meiner Ansicht nach das einzig Passende war, aber mehr wird nicht verraten. 😉
Alles in allem ist die Geschichte unheimlich ergreifend, und ich musste sogar ein, zwei Mal das Buch mit Tränchen im Auge kurz beiseite legen und mich erstmal wieder sammeln…
Ich finde nicht, dass es ein Buch für zwischendurch und „leichte Kost“ ist, da das Buch einen doch sehr bewegt.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, für mich ist es eines der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe.

 

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[Neuzugänge] #1

Da ich auf Arbeit zwar keine Buchhandlung, aber einen Rewe in der Nähe habe, bin ich natürlich oft geneigt, in deren Bücher-Ecke vorbeizuschauen. So auch heute, und natürlich bin ich wieder fündig geworden. 🙂

Jojo Moyes – „Eine Handvoll Worte“

Vor kurzem habe ich das, soweit mir bekannt, erfolgreichste Werk von Jojo Moyes gelesen: „Ein ganzes halbes Jahr“.
Da mir dieses Buch wirklich wahnsinnig gut gefallen hat, wollte ich mir den neuen Roman von dieser Autorin natürlich nicht entgehen lassen.

Amy Silver – „DU und ICH und all die Jahre“

Hier ist mir eigentlich eher das Cover ins Auge gestochen. Ich bezeichne mich ja gern als ‚Verpackungsmensch‘ – gefällt mir bei einem Produkt die Verpackung – in diesem Fall also das Buchcover – bin ich schnell geneigt, es zu kaufen…
Das findet mein Portemonnaie leider nicht ganz so toll, aber gut… Dagegen bin ich machtlos. ;D
Der Klappentext hat mir auch gefallen, ich habe auch ganz kurz reingelesen, scheint leichte Lektüre für zwischendurch zu sein, und ab und an muss man sich schließlich auch mal sowas gönnen. 🙂

 

EDIT: Zufall? Oder Schicksal? Ich habe „Eine Handvoll Worte“ vor Kurzem begonnen zu lesen, schlage die nächste Seite auf, und was kommt mir entgegen? Ein Lesezeichen. Nichts besonderes, aber der Roman der dort zu sehen war ließ mich schon stutzig werden:

Lesezeichen

Und jetzt schauen wir uns nochmal den zweiten Neuzugang an. Na? Richtig, es ist der auf dem Lesezeichen gezeigte.
Ich hab die Bücher unabhängig voneinander gekauft, zwar im selben Geschäft, aber nicht gezielt. Sie standen nicht mal nebeneinander. Schon komisch, oder? 😉

[Rezension] Shades of Grey – Geheimes Verlangen

Shades of Grey

Shades of Grey-Geheimes Verlangen – E. L. James

 

 

inhalt

Ich denke, zum Inhalt muss nicht mehr viel gesagt werden, da die meisten dieses Buch ja kennen, so „gehypt“ wie es ist.

Eine junge Frau, Ana, tollpatschig und mit wenig Selbstbewusstsein, trifft auf Christian, einen geheimnisvoll wirkenden Mann mit SM-Fetisch…

meinung

Was soll man dazu sagen… Dieses Buch hat kaum Handlung in dem Sinne, mir fehlt hier echt ein wenig der Plot. Eigentlich passiert meiner Meinung nach so gut wie nichts…
Zwischendurch habe ich echt immer wieder überlegt, ob ich es abbreche, das passiert mir bei Büchern nur selten.
Es soll ja eine Fanfiction zu der Twilight – Saga sein, und ja – ist es. 1:1.
Die Charaktere sind so gut wie komplett übernommen, wenn man vielleicht mal von der Augenfarbe absieht. Ana – unsicher, schüchtern, kaum eigener Willen: Bella Swan. Christian – unnahbar, bezeichnet sich selbst als „abgefuckt“ was mit dem „Wesen ohne Seele“ vergleichbar ist: Edward.
Sogar Jacob taucht auf, als Ana’s spanischer Freund José.
Durch diese merkbaren Parallelen hat mich das Buch doch auch zum Lachen gebracht, ich bezweifle allerdings, dass dies so gewollt war… Natürlich muss man hier aber auch bedenken, dass es ursprünglich als Fanfiction gedacht und nicht für den Druck eines Buches entstanden ist.
An den ziemlich einfallslosen und merkbar unprofessionellen Schreibstil gewöhnt man sich nach einiger Zeit.
Das einzig Interessante war für mich der Hintergrund zu Christian Grey, der allerdings auch nur schattenhaft umrissen wird.

Fazit: Sehr langatmig, schlechter Schreibstil, kaum Handlung, (für mich) keine Spannung. Dieses Buch wird wegen dem Hype gehypt. (Versteht man, was ich meine? 😉 )
Ich würde jetzt zwar nicht behaupten, es war „Papierverschwendung“, aber sagen wir so: Kann man lesen, muss man aber nicht.