[Rezension] Vergiss den Sommer nicht von Morgan Matson

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Vergiss den Sommer nicht – Morgan Matson

 

inhalt

Taylor ist ein typisches Mädchen im Teenie-Alter. Ihre beiden Geschwister, die kleine Gelsey und ihr älterer Bruder Warren, gehen ihr tierisch auf den Geist und auch ihre Eltern nerven sie schrecklich. Bis eines Tages ihr Vater eine schreckliche Diagnose bekommt, er leidet an einer unheilbaren, tödlichen Krankheit und plötzlich steht Taylors Leben Kopf.
Die Familie beschließt, den letzten Sommer ihres Vaters in ihrem Ferienhaus am Lake Phoenix zu verbringen, das früher immer ihr Sommerdomizil war, nun aber seit 5 Jahren von ihnen unbesucht blieb.
Dort trifft Taylor auf ihre ehemalige beste Freundin und ihre erste große Liebe, die sie damals beide schwer enttäuscht hat. Wird es ihr gelingen, diese Freundschaften wieder aufzubauen? Und wie wird es der Familie diesen Sommer ergehen? Das müsst ihr natürlich selber lesen! 🙂

meinung

Leute, vorab: Oooh mein Gott! *-*
Und jetzt natürlich das warum. 😉
Ich fand dieses Buch wunder-wunderschön. Der Schreibstil ist klasse, man kommt super in die Geschichte und kann garnicht wieder aufhören, zu lesen, zumindest ging mir das so.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen und hinter der oft fröhlichen Fassade sehr tiefgründig. Es werden Themen aufgegriffen, die man als selbstverständlich erachtet, wie beispielsweise das Familienleben, welches einen ja oft nerven kann, aber dieses Buch zeigt einem, wie sehr man ein normales Leben und eine Familie schätzen sollte. Vieles, was wir oft als selbstverständlich sehen, ist dies garnicht, und das bringt einem dieses Buch auf wundervolle Weise näher.
Auch ist der mögliche Tod natürlich ein Teil der Geschichte, welcher hier aber nicht verteufelt wird, sondern dieses Thema wird sehr behutsam und fürsorglich beschrieben.
Ich habe bei diesem Buch seitenweise Rotz und Wasser geheult, ehrlich. Und dabei konnte ich es aber nicht beiseite legen, weil es so schön war und ich einfach immer weiterlesen musste!
Das ist mir bis jetzt noch nie bei einem Buch passiert. Klar, ein Tränchen verdrückt man ja öfter mal beim Lesen, aber so weinen musste ich noch nie…
Dieses Buch ist so aus dem Leben heraus geschrieben, dass ich mich voll mit Taylor, der Protagonistin, identifizieren und alles aus ihrer Sicht wunderbar und voller Gefühle miterleben konnte.
In diesem Buch stecken so viele Emotionen und so viele Denkanstöße, die einen dazu bringen, mal zu überdenken, was im Leben wirklich wichtig ist. Es geht um Freundschaft und Liebe, es wird einem aufgezeigt, dass die Handlungen die man macht immer auch andere betreffen und wie dankbar man über ein glückliches Leben sein sollte.
Das klingt jetzt vielleicht alles sehr schmalzig, ist es aber garnicht. 😉
Trotz der Tiefgründigkeit war das Buch nämlich sehr erfrischend, und ich kann wirklich jedem nur ans Herz legen, es unbedingt zu lesen! 🙂