[REZENSION] Das Juwel – Die Gabe von Amy Ewing

Das Juwel – Amy Ewing

inhalt Voilet Lasting ist kein gewöhnliches Mädchen – sie ist ein Surrogat. Das bedeutet, sie kann, wie nur ein paar andere Mädchen in ihrer Gesellschaft, durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern. Blöd nur, dass sie zur ärmeren Gesellschaft der „Einzigen Stadt“ gehört. Denn die Adligen, welche im Juwel leben, wissen um diese Fähigkeiten.

Die Adligen haben, da sie jahrelang unter sich blieben, ein kleines Genproblem und machen sich die Kraft der Surrogate zu nutzen. In einer Versteigerung werden die Surrogate an die Adligen und Mächtigsten des Landes verkauft – Ohne jegliches Mitspracherecht.

meinung

Also zuerst mal muss ich hier einfach Mal auf das Cover aufmerksam machen: Ist es nicht wunderschön? 🙂 Ich könnte es stundenlang anschauen. Dafür schonmal ein dickes Lob!

Jetzt aber zum Inhalt. Das Buch ließ sich flüssig lesen, der Schreibstil ist genau mein Fall und hat mir sehr gut gefallen. Violet als Protagonistin war mir sehr sympathisch, obwohl ich ihren Charakter manchmal schon ein bisschen vorhersehbar fand, was dem ganzen Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch tat.

Die gesellschaftliche Handlung in diesem Buch finde ich, wenn man das so sagen darf, erschreckend pervers. Die Surrogate werden nicht wie Menschen behandelt, nicht beim Namen genannt – gesprochen wird über sie in der „Es“-Form. Von Halsband und Leine fang ich garnicht erst an…

Alles in allem fand ich dieses Buch wirklich ziemlich gut. Was der ausschlaggebende Punkt war, definitiv den nächsten Band lesen zu wollen, mal davon abgesehen, dass das Buch wirklich gut war: Das Ende. So einen fiesen Cliffhanger hatte ich schon lange bei keinem Buch mehr!

Mein Fazit also: Definitiv lesenswert und noch dazu ein Hingucker im Buchregal! 🙂

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