[Rezension]Die Achse meiner Welt – Dani Atkins

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Die Achse meiner Welt – Dani Atkins

 

inhalt

Als die Schulzeit zu Ende geht, treffen sich Rachel und ihre Clique ein letztes Mal in einem Restaurant, um auf ihre Vergangenheit anzustoßen und die verbleibende gemeinsame Zeit noch zu genießen.
Plötzlich verliert auf der Straße vor dem Restaurant ein Autofahrer die Kontrolle und kracht ungebremst in die Fensterfront – und in Rachel.
Nur durch ihren besten Freund Jimmy konnte sie diesen Unfall überleben, denn er gab seines, um sie zu retten.

5 Jahre später – Rachel, von einer Narbe im Gesicht permanent an den verheerenden Unfall erinnert, fährt zum ersten Mal seit dieser Zeit wieder in ihren Heimatort zurück, denn ihre beste Freundin Sarah heiratet.
Um sie nicht zu enttäuschen, ist Rachel gezwungen, sich ihren schmerzenden Erinnerungen, die sie 5 Jahre lang zu verdrängen versuchte, zu stellen.
Als der Schmerz des Verlustes um ihren toten Freund sie zu ersticken droht, beschließt sie, zum Friedhof zu gehen, um zum ersten Mal am Grab ihres Lebensretters zu trauern.
Dort allerdings bricht sie zusammen, und erwacht im Krankenhaus – allerdings erwartet sie eine völlig andere Realität, als die, die sie kennt.
Ihr Vater, früher krebskrank, ist plötzlich kerngesund, sie ist verlobt und am erschreckendsten – ihr bester Freund Jimmy steht quicklebendig vor ihr.

meinung

Dieses Buch hab ich zu Weihnachten von der lieben Susi bekommen. (Danke!♡ Schaut mal bei ihrem Blog thousandlivesforyou vorbei 🙂 )
Mit diesem Buch schafft Dani Atkins es, den Leser dazu zu bringen, über sein eigenes Handeln und Leben nachzudenken. Man fiebert mit Rachel mit und spürt, passend zum Titel, wie die Achse ihrer Welt ständig ins Kippen gerät und wie schwierig es ist, die Balance zu halten und zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden.
Man ist mit ihr verwirrt und ich war ständig am Rätseln, was es denn nun mit der Amnesie auf sich hat und welches Leben nun ihr Wahres ist. Es geht um Liebe und Freundschaft, zeigt dem Leser, wie wichtig solche Dinge sind und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, was für teils komische Wege das Leben für uns geplant hat. Das finde ich toll, denn oftmals sieht man ein glückliches Leben als Selbstverständlichkeit, und weiß seine Mitmenschen ab und an doch garnicht richtig zu schätzen. Diesem Buch gelingt es, einem solche Gedanken wieder näher zu bringen und froh zu sein, über das Leben, das man führt. Zumindest ging es mir so. 🙂
Einziger Kritikpunkt für mich: Die Charaktere sind ziemlich klischeehaft.
Zum Beispiel Jimmy, der Freund aus Kindertagen, der sich immer im Hintergrund hält, Rachels Wohl ausnahmslos immer vor sein eigenes stellt und der absolute Gutmensch ist.
Oder Matt, der ‚Bad Boy‘, der zwar ein perfekt aussehender, sexy Typ ist, dafür aber, grob gesagt, ’nicht viel Hirn‘ (ich hoffe ihr verzeiht mir das 😉 ) hat.
Dies zog sich leider das ganze Buch durch, was etwas schade war.
Dennoch überwiegen hier eindeutig die positiven Aspekte und ich werde das Buch sicher noch längere Zeit in Erinnerung haben.